### Bilanzzone 


Im Gasbereich wird nach § 3 Nr. 10b EnWG unter dem Begriff der Bilanzzone der Teil eines oder mehrerer Netze, in dem Ein- und Ausspeisepunkte einem bestimmten [Bilanzkreis](EnRBilanzkreis) zugeordnet werden können, verstanden. Begrifflich handelt es hierbei um den Gegenspieler zur [Regelzone](EnRRegelzone) im Strombereich. In einer Bilanzzone erfolgt ein Zusammenachluss zwischen Ein- und Ausspeisungen innerhalb von Bilanzkreisen. 

Mehr Informationen zum Begriff des Bilanzkreises können [hier](EnRBilanzkreis) nachgelesen werden.



Durch die Schaffung von Bilaanzzonen sollen Differenzen zwischen Ein- und Ausspeisungen vetrmindert werden. Für den Gasbereich bedeutet dies, dass ein stetiger, gleichbleibender Gasdruck im jeweiligen, betroffenenb Netz erhalten bleiben soll. Dieses Ziel wird auch in § 20 Abs. 1b S, 7 EnWG angestrebt, indem dieser im Hinsicht auf den Zugang zu Gasversorgungsnetzen auf bilanzonen verweist. Auch ist dort die Pflicht des Netzbertreibers enhalten die Bilanzonen so klein wie möglich zu halten. 

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**<span style="text-decoration:underline;">Quellen:</span>**

[BerlKommentarEnR, Boesche/Volk, EnWG, § 3, Rn. 21.](BerlinerKommEnergierecht)
Danner/Theobald/Theobald EnWG § 3 Rn. 57.