Revision [d5006fc]
Letzte Änderung am 2020-06-25 10:50:23 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
#### **Fall: Alte Forderung, die nicht gestundet wurde**
DELETIONS
### Fall: Alte Forderung, die nicht gestundet wurde
Revision [553b5f4]
Bearbeitet am 2020-02-11 13:50:33 von Oksana Neopagitova
ADDITIONS
### Fall: Alte Forderung, die nicht gestundet wurde

**A. Sachverhalt**
Lahm (L) hat dem Windig (W) Baustoffe am 15. 12. 2003 verkauft und am gleichen Tag eine Rechnung über den vereinbarten Kaufpreis in Höhe von 12.000 EUR mit sofortiger Fälligkeit gestellt. Die Baustoffe hat W genommen, er bezahlt jedoch die Rechnung nicht. Nach einigem hin und her erklärt W am 30. 06. 2004, dass er die Rechnungen nicht bezahlen könne und L durch weiteren Druck nur eine Insolvenz des W erreichen werde. Dann bekomme L nichts.

L lässt die Rechnung liegen und meldet sich bei W am 20. 09. 2004 wieder, nachdem er erfahren hat, dass W sein Geschäft ohne Probleme weiterhin betreibt. Darauf hin bittet W den L um Zahlungsaufschub bis zum 15. 01. 2005. Damit ist L nicht einverstanden und droht dem W rechtliche Schritte an. W zahlt dennoch nicht. L erstellt seitdem zum Ende eines jeden Quartals eine förmliche Mahnung, beschreitet allerdings keinen gerichtlichen Weg.

Im Februar 2007 erinnert sich L an die nach wie vor nicht beglichene Forderung gegen W und verklagt ihn.

**B. Frage**
Kann L von W Zahlung der 12.000 EUR verlangen?


**C. Fallabwandlung**
Es handelt sich nicht um Zahlung des Kaufpreises, sondern um einen Anspruch auf Schadensersatz des L gegen einen Rechtsanwalt (W) wegen Fristversäumung, der dem L am 15. 12. 2003 bekannt wurde. Der Rechtsanwalt bittet am 20. 09. 2004 nicht um Stundung, sondern erklärt, dass er "seine Haftpflichtversicherung einschalten und bitten werde, sich um die Sache zu kümmern". Im Übrigen gelten die im Sachverhalt oben genannten Termine.

**Kann hier L von W Ersatz des Schadens bei der Annahme verlangen, dass der Anspruch an sich besteht?**
DELETIONS
### Fall: Alte Forderung, die nicht gestundet wurde
**A. Sachverhalt**
Lahm (L) hat dem Windig (W) Baustoffe am 15. 12. 2003 verkauft und am gleichen Tag eine Rechnung über den vereinbarten Kaufpreis in Höhe von 12.000 EUR mit sofortiger Fälligkeit gestellt. Die Baustoffe hat W genommen, er bezahlt jedoch die Rechnung nicht. Nach einigem hin und her erklärt W am 30. 06. 2004, dass er die Rechnungen nicht bezahlen könne und L durch weiteren Druck nur eine Insolvenz des W erreichen werde. Dann bekomme L nichts.
L lässt die Rechnung liegen und meldet sich bei W am 20. 09. 2004 wieder, nachdem er erfahren hat, dass W sein Geschäft ohne Probleme weiterhin betreibt. Darauf hin bittet W den L um Zahlungsaufschub bis zum 15. 01. 2005. Damit ist L nicht einverstanden und droht dem W rechtliche Schritte an. W zahlt dennoch nicht. L erstellt seitdem zum Ende eines jeden Quartals eine förmliche Mahnung, beschreitet allerdings keinen gerichtlichen Weg.
Im Februar 2007 erinnert sich L an die nach wie vor nicht beglichene Forderung gegen W und verklagt ihn.
**B. Frage**
Kann L von W Zahlung der 12.000 EUR verlangen?
**C. Fallabwandlung**
Es handelt sich nicht um Zahlung des Kaufpreises, sondern um einen Anspruch auf Schadensersatz des L gegen einen Rechtsanwalt (W) wegen Fristversäumung, der dem L am 15. 12. 2003 bekannt wurde. Der Rechtsanwalt bittet am 20. 09. 2004 nicht um Stundung, sondern erklärt, dass er "seine Haftpflichtversicherung einschalten und bitten werde, sich um die Sache zu kümmern". Im Übrigen gelten die im Sachverhalt oben genannten Termine.
**Kann hier L von W Ersatz des Schadens bei der Annahme verlangen, dass der Anspruch an sich besteht?**
***
CategoryWIPR1Faelle
Revision [9e531e1]
Bearbeitet am 2012-05-21 09:50:18 von ChristianeUri
ADDITIONS
CategoryWIPR1Faelle
DELETIONS
CategoryFallsammlungWIPR
Revision [42dcbc0]
Bearbeitet am 2010-04-08 22:05:29 von AnnegretMordhorst
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L lässt die Rechnung liegen und meldet sich bei W am 20. 09. 2004 wieder, nachdem er erfahren hat, dass W sein Geschäft ohne Probleme weiterhin betreibt. Darauf hin bittet W den L um Zahlungsaufschub bis zum 15. 01. 2005. Damit ist L nicht einverstanden und droht dem W rechtliche Schritte an. W zahlt dennoch nicht. L erstellt seitdem zum Ende eines jeden Quartals eine förmliche Mahnung, beschreitet allerdings keinen gerichtlichen Weg.
DELETIONS
L lässt die Rechnung liegen und meldet sich bei W am 20. 09. 2004 wieder, nachdem er erfahren hat, dass L sein Geschäft ohne Probleme weiterhin betreibt. Darauf hin bittet W den L um Zahlungsaufschub bis zum 15. 01. 2005. Damit ist L nicht einverstanden und droht dem W rechtliche Schritte an. W zahlt dennoch nicht. L erstellt seitdem zum Ende eines jeden Quartals eine förmliche Mahnung, beschreitet allerdings keinen gerichtlichen Weg.
Revision [f1340c5]
Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde von WojciechLisiewicz am 2010-01-11 17:27:02 erstellt
ADDITIONS
### Fall: Alte Forderung, die nicht gestundet wurde
**A. Sachverhalt**
Lahm (L) hat dem Windig (W) Baustoffe am 15. 12. 2003 verkauft und am gleichen Tag eine Rechnung über den vereinbarten Kaufpreis in Höhe von 12.000 EUR mit sofortiger Fälligkeit gestellt. Die Baustoffe hat W genommen, er bezahlt jedoch die Rechnung nicht. Nach einigem hin und her erklärt W am 30. 06. 2004, dass er die Rechnungen nicht bezahlen könne und L durch weiteren Druck nur eine Insolvenz des W erreichen werde. Dann bekomme L nichts.
L lässt die Rechnung liegen und meldet sich bei W am 20. 09. 2004 wieder, nachdem er erfahren hat, dass L sein Geschäft ohne Probleme weiterhin betreibt. Darauf hin bittet W den L um Zahlungsaufschub bis zum 15. 01. 2005. Damit ist L nicht einverstanden und droht dem W rechtliche Schritte an. W zahlt dennoch nicht. L erstellt seitdem zum Ende eines jeden Quartals eine förmliche Mahnung, beschreitet allerdings keinen gerichtlichen Weg.
Im Februar 2007 erinnert sich L an die nach wie vor nicht beglichene Forderung gegen W und verklagt ihn.
**B. Frage**
Kann L von W Zahlung der 12.000 EUR verlangen?
**C. Fallabwandlung**
Es handelt sich nicht um Zahlung des Kaufpreises, sondern um einen Anspruch auf Schadensersatz des L gegen einen Rechtsanwalt (W) wegen Fristversäumung, der dem L am 15. 12. 2003 bekannt wurde. Der Rechtsanwalt bittet am 20. 09. 2004 nicht um Stundung, sondern erklärt, dass er "seine Haftpflichtversicherung einschalten und bitten werde, sich um die Sache zu kümmern". Im Übrigen gelten die im Sachverhalt oben genannten Termine.
**Kann hier L von W Ersatz des Schadens bei der Annahme verlangen, dass der Anspruch an sich besteht?**
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CategoryFallsammlungWIPR