Revision [731c49a]
Letzte Änderung am 2020-06-26 14:06:33 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
#### **Lösungsvorschlag Fall – Ein Häuschen steht im Walde**
DELETIONS
#### Lösungsvorschlag Fall – Ein Häuschen steht im Walde
Revision [67882c2]
Bearbeitet am 2020-02-13 22:20:24 von Oksana Neopagitova
ADDITIONS
#### Lösungsvorschlag Fall – Ein Häuschen steht im Walde


B könnte gegen D einen Anspruch auf Aufwendungsersatz gem. §§ 634 Nr. 2, 633, 637 BGB haben.

I. Dann müsste der Anspruch zunächst entstanden sein.


>>1. B und D haben einen Vertrag über das Dachdecken des Holzhäuschens von B geschlossen. Dies stellt einen Werkvertrag gem. [**§ 631 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html) dar. Die Abnahme des Werkes ist bereits erfolgt, [**§ 640 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__640.html).

>>2. Weiterhin müsste das Dach eine Sachmangel aufweisen gem. [**§ 633 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__633.html).


>>>a. Die Parteien haben keine Vereinbarung bezüglich einer bestimmten Beschaffenheit des Werks getroffen. Insofern scheidet ein Mangel nach § 633 II 1 BGB aus.


>>>b. Die Parteien haben im Vertrag auch keine bestimmte Verwendung des Werks vorausgesetzt, für die sich das Werk nicht eignet. Ein Mangel gem. § 633 II 2 Nr. 1 BGB liegt somit ebenfalls nicht vor.

>>>c. Das Dach könnte jedoch mangelhaft i.S.d. § 633 II 2 Nr. 2 BGB sein. Dann dürfte es sich nicht für die gewöhnliche Verwendung eignen oder nicht die übliche Beschaffenheit aufweisen, die der Besteller erwarten darf.
>>>Das fehlerhaft gedeckte Dach hält Unwetter nicht stand und lässt Wasser an einigen Stellen hindurch. Demnach weist es nicht die übliche Beschaffenheit auf, die B erwarten darf.


>>>d. Mithin liegt ein Sachmangel vor.


>>3. Ein Ausschluss der Gewährleistung ist nicht ersichtlich.


>>4. Zudem müsste B dem D eine angemessene Frist zur Nacherfüllung bestimmt haben und die Frist müsste erfolglos abgelaufen sein, [**§ 637 I 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__637.html).

>>B hat D eine angemessene Frist von zwei Wochen zur Nacherfüllung gesetzt. D hat jedoch innerhalb dieser Frist nicht nacherfüllt. Er hat die Frist verstreichen lassen. Demnach ist diese Voraussetzung erfüllt.


>>5. Weiterhin hat B das Dach nach Ablauf der Frist selbst repariert und für diese Mangelbeseitigung erforderliche Aufwendungen gemacht.


>>6. Der Unternehmer D hat kein Verweigerungsrecht bezüglich der Nacherfüllung.


>>7. Folglich ist der Anspruch entstanden.

II. Der Anspruch ist nicht untergegangen.

III. Er ist auch durchsetzbar.

IV. B hat gegen D einen Anspruch auf Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Mangelbeseitigung gem. §§ 634 Nr. 2, 633, 637 BGB.
DELETIONS
#### Lösungsvorschlag Fall – Ein Häuschen steht im Walde
B könnte gegen D einen Anspruch auf Aufwendungsersatz gem. §§ 634 Nr. 2, 633, 637 BGB haben.
I. Dann müsste der Anspruch zunächst entstanden sein.
>>1. B und D haben einen Vertrag über das Dachdecken des Holzhäuschens von B geschlossen. Dies stellt einen Werkvertrag gem. [**§ 631 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html) dar. Die Abnahme des Werkes ist bereits erfolgt, [**§ 640 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__640.html).

>>2. Weiterhin müsste das Dach eine Sachmangel aufweisen gem. [**§ 633 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__633.html).
>>>a. Die Parteien haben keine Vereinbarung bezüglich einer bestimmten Beschaffenheit des Werks getroffen. Insofern scheidet ein Mangel nach § 633 II 1 BGB aus.
>>>b. Die Parteien haben im Vertrag auch keine bestimmte Verwendung des Werks vorausgesetzt, für die sich das Werk nicht eignet. Ein Mangel gem. § 633 II 2 Nr. 1 BGB liegt somit ebenfalls nicht vor.

>>>c. Das Dach könnte jedoch mangelhaft i.S.d. § 633 II 2 Nr. 2 BGB sein. Dann dürfte es sich nicht für die gewöhnliche Verwendung eignen oder nicht die übliche Beschaffenheit aufweisen, die der Besteller erwarten darf.
>>>Das fehlerhaft gedeckte Dach hält Unwetter nicht stand und lässt Wasser an einigen Stellen hindurch. Demnach weist es nicht die übliche Beschaffenheit auf, die B erwarten darf.
>>>d. Mithin liegt ein Sachmangel vor.

>>3. Ein Ausschluss der Gewährleistung ist nicht ersichtlich.
>>4. Zudem müsste B dem D eine angemessene Frist zur Nacherfüllung bestimmt haben und die Frist müsste erfolglos abgelaufen sein, [**§ 637 I 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__637.html).

>>B hat D eine angemessene Frist von zwei Wochen zur Nacherfüllung gesetzt. D hat jedoch innerhalb dieser Frist nicht nacherfüllt. Er hat die Frist verstreichen lassen. Demnach ist diese Voraussetzung erfüllt.
>>5. Weiterhin hat B das Dach nach Ablauf der Frist selbst repariert und für diese Mangelbeseitigung erforderliche Aufwendungen gemacht.
>>6. Der Unternehmer D hat kein Verweigerungsrecht bezüglich der Nacherfüllung.
>>7. Folglich ist der Anspruch entstanden.
II. Der Anspruch ist nicht untergegangen.
III. Er ist auch durchsetzbar.
IV. B hat gegen D einen Anspruch auf Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Mangelbeseitigung gem. §§ 634 Nr. 2, 633, 637 BGB.
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CategoryWIPR2Faelle
Revision [0cbff3f]
Bearbeitet am 2015-11-05 13:46:44 von JKramer
DELETIONS
##### 1. Lösungsskizze
[Die Lösungsskizze zum Download als PDF gibt es hier!](/files/FallloesungEinHaeuschenStehtImWalde/Fall10EinHaeuschenStehtImWalde.pdf)
##### 2. Formulierungsvorschlag
Revision [accf7dc]
Bearbeitet am 2015-04-23 20:36:11 von JKramer
ADDITIONS
#### Lösungsvorschlag Fall – Ein Häuschen steht im Walde
DELETIONS
#### Lösungsvorschlag Fall 10 – Ein Häuschen steht im Walde
Revision [ff0cf61]
Bearbeitet am 2014-06-09 20:11:49 von JKramer
ADDITIONS
#### Lösungsvorschlag Fall 10 – Ein Häuschen steht im Walde
DELETIONS
#### Lösungsvorschlag Fall 9 – Ein Häuschen steht im Walde
Revision [4e485d1]
Bearbeitet am 2014-06-03 09:15:17 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
>>4. Zudem müsste B dem D eine angemessene Frist zur Nacherfüllung bestimmt haben und die Frist müsste erfolglos abgelaufen sein, [**§ 637 I 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__637.html).
IV. B hat gegen D einen Anspruch auf Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Mangelbeseitigung gem. §§ 634 Nr. 2, 633, 637 BGB.
DELETIONS
>>4. Zudem müsste B dem D eine angemessene Frist zur Nacherfüllung bestimmt haben und die Frist müsste erfolglos abgelaufen sein, § 637 I 1 BGB.
IV. B hat gegen D einen Anspruch auf Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Mangelbeseitigung gem. §§ 634 Nr. 2, 633,637 BGB.
Revision [46292ec]
Bearbeitet am 2014-06-02 21:57:40 von JKramer
ADDITIONS
#### Lösungsvorschlag Fall 9 – Ein Häuschen steht im Walde
##### 1. Lösungsskizze
[Die Lösungsskizze zum Download als PDF gibt es hier!](/files/FallloesungEinHaeuschenStehtImWalde/Fall10EinHaeuschenStehtImWalde.pdf)
##### 2. Formulierungsvorschlag
B könnte gegen D einen Anspruch auf Aufwendungsersatz gem. §§ 634 Nr. 2, 633, 637 BGB haben.
I. Dann müsste der Anspruch zunächst entstanden sein.
>>1. B und D haben einen Vertrag über das Dachdecken des Holzhäuschens von B geschlossen. Dies stellt einen Werkvertrag gem. [**§ 631 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html) dar. Die Abnahme des Werkes ist bereits erfolgt, [**§ 640 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__640.html).

>>2. Weiterhin müsste das Dach eine Sachmangel aufweisen gem. [**§ 633 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__633.html).
>>>a. Die Parteien haben keine Vereinbarung bezüglich einer bestimmten Beschaffenheit des Werks getroffen. Insofern scheidet ein Mangel nach § 633 II 1 BGB aus.
>>>b. Die Parteien haben im Vertrag auch keine bestimmte Verwendung des Werks vorausgesetzt, für die sich das Werk nicht eignet. Ein Mangel gem. § 633 II 2 Nr. 1 BGB liegt somit ebenfalls nicht vor.

>>>c. Das Dach könnte jedoch mangelhaft i.S.d. § 633 II 2 Nr. 2 BGB sein. Dann dürfte es sich nicht für die gewöhnliche Verwendung eignen oder nicht die übliche Beschaffenheit aufweisen, die der Besteller erwarten darf.
>>>Das fehlerhaft gedeckte Dach hält Unwetter nicht stand und lässt Wasser an einigen Stellen hindurch. Demnach weist es nicht die übliche Beschaffenheit auf, die B erwarten darf.
>>>d. Mithin liegt ein Sachmangel vor.

>>3. Ein Ausschluss der Gewährleistung ist nicht ersichtlich.
>>4. Zudem müsste B dem D eine angemessene Frist zur Nacherfüllung bestimmt haben und die Frist müsste erfolglos abgelaufen sein, § 637 I 1 BGB.

>>B hat D eine angemessene Frist von zwei Wochen zur Nacherfüllung gesetzt. D hat jedoch innerhalb dieser Frist nicht nacherfüllt. Er hat die Frist verstreichen lassen. Demnach ist diese Voraussetzung erfüllt.
>>5. Weiterhin hat B das Dach nach Ablauf der Frist selbst repariert und für diese Mangelbeseitigung erforderliche Aufwendungen gemacht.
>>6. Der Unternehmer D hat kein Verweigerungsrecht bezüglich der Nacherfüllung.
>>7. Folglich ist der Anspruch entstanden.
II. Der Anspruch ist nicht untergegangen.
III. Er ist auch durchsetzbar.
IV. B hat gegen D einen Anspruch auf Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Mangelbeseitigung gem. §§ 634 Nr. 2, 633,637 BGB.
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CategoryWIPR2Faelle
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Revision [423fe7f]
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